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Lesezeiten, Lesezeichen

Ich liebe Blumen, ich liebe Bücher. Mit diesem Mantra bin ich nicht allein, genau deshalb gibt es ja mein Bücherabo. Draußen bringt das Winterwetter noch abwechselnd Schnee und trübe Nässe. Höchste Zeit also, schon einmal Frühlingsfrische ins Lesehaus zu bringen!



Frische, fröehliche Bücher

... nehme ich in diesem Wochen am liebsten aus meinem Bücherregal. Meiner Erfahrung nach ist es gar nicht so einfach, erzählende Bücher zu finden, die auch eine gehörige Portion Humor mitbringen. Gute Bücher sind für mich Bücher, die ich gerne lese, die mich in ihren Bann ziehen. Und diese Bücher dürfen mich gerne schmunzeln lassen. Ein humorvolles Buch zu finden, ist gar nicht so einfach, finde ich, denn über Humor lässt sich so schlecht streiten wie über Geschmack. Bei Krimis zum Beispiel ist mir der leise, hintergründige und teils schwarze Humor einer Leonie Swann oder der einer Ingrid Noll wesentlich lieber als der zwar nette, aber für meinen Lesegeschmack zu reichlich aufgetragene und damit anstrengende Humor in den beliebten Büchern der Krimiautorin Rita Falk.


Bunte Lesezeichen

Frische, fröhliche Bücher brauchen neben einer fesselnden Story auch bunte Lesezeichen, denn schicke Lesezeichen sind genau das richtige Accessoire für die Bücher-Leserista*. Okay, funktioniert nur bei Büchern aus Papier. (Ist wirklich noch niemand auf die Idee gekommen, hübsche digitale Lesezeichen für den E-Book-Reader zu entwickeln?) Vermutlich finden viele Menschen Lesezeichen langweilig. Ich finde sie toll und kaufe gerne Lesezeichen als Souvenir, wenn ich irgendwohin reise oder auch nur einen Ausflug mache. Denn Lesezeichen haben einen unschätzbaren Erinnerungswert. Die zuletzt gelesene Seite in einem Buch wiederfinden, das würde ich auch ohne Lesezeichen schaffen. Mit ein bisschen Blättern komme ich zur richtigen Stelle, selbst wenn ich einmal die Seitenzahl vergessen habe. (Nebenbei gesagt: Seitenzahl merken ist ein prima Gedächtnistraining!)


Lesezeichen, die ich von einem besonderen Ort mitgebracht habe, wecken Erinnerungen an persönliche Erlebnisse und nette Menschen. Nehme ich nach langer Zeit ein Buch mit Lesezeichen in die Hand, entsteht dabei eine ganz persönliche Geschichte, die über die Geschichte im Buch hinausgeht. Meine eigene bunte Bücherwelt.


DIY-Lesezeichen

Gekaufte Lesezeichen sind nett, von einer lieben Freundin geschenkte Lesezeichen sind netter, selbstgemachte Lesezeichen sind die besten! Lesezeichen müssen nicht aus Papier sein, wie bei allen DIY-Projekten sind der Fantasie bei der Auswahl der Materialien keine Grenzen gesetzt. Weil ich ganz gerne mal zur Häkelnadel greife, ist das mein nächstes Projekt: Lesezeichen häkeln. Blumen-Lesezeichen, etwas anderes kommt für mich als Bücherfee aus Hawaii nicht ins Buch.

»Ich liebe Blumen, und ich liebe lesen.« Meine perfekte Kombi, das Zitat könnte von mir sein! Geschrieben hat ihn Johanna Rundel und gefunden habe ich ihn hier: DIY Mohnblume: eingehäkeltes Lesezeichen. Folgt dem Link, wenn ihr euch von der Anleitung für ein gehäkeltes Blumen-Lesezeichen inspirieren lassen wollt.



*Kennst du ein besseres Wort für Bücher-Fashionistas? Also für Frauen, die liebend gerne lesen? Bücherratte und Bücherwurm finde ich nicht sehr prickelnd. Was schlägst du vor? Schreib mir bitte dein Lieblingswort für eine Vielleserin oder Bücherfreundin in die Kommentare. :)


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